Am 27. September 2026 habe ich diesen offenen Brief an Volker Haasper-Rückert abgeschickt, den Leiter des städtischen Regionalzentrums Süd „Sunny" in Duisburg und ehemaligen Bezirksbürgermeister (SPD). Kopien gingen an die Stadt Duisburg und zeitgleich an Medien. Volker selbst habe ich den Brief vorab privat zugestellt.
Warum jetzt:
Zwei Tage vorher, am 25. September 2026, wurde der Aufarbeitungsbericht der Caritas Duisburg zum ehemaligen Kinderheim „Maria in der Drucht" veröffentlicht. Er zeigt, wie lange es dauern kann, bis aus Wissen Verantwortung wird, wenn niemand nachfragt. Genau darum geht es in meinem Brief.
So liest du ihn:
Klick auf die Bilder, um sie groß zu sehen.
FAQ - HÄUFIGE FRAGEN
Worum geht es auf dieser Seite?
Um die Aufarbeitung von Gewalt in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, aus der Sicht eines Betroffenen. Hier stelle ich Dokumente und Informationen bereit und vernetze Menschen, die sich dafür einsetzen.
Ist diese Seite gegen eine bestimmte Person oder Einrichtung gerichtet?
Nein. Der offene Brief ist ein einzelner Schritt: ein persönlicher Brief an einen früheren Weggefährten, der mit dem Thema zu tun hat. Er ist nicht der Zweck dieser Seite. Mir geht es um Strukturen, um Wegschauen und darum, wie Aufarbeitung gelingt oder eben nicht. Ich nenne keine Namen von Personen, gegen die ermittelt wurde und für alle gilt die Unschuldsvermutung.
Kommen weitere Veröffentlichungen?
Hier folgt nach und nach mehr: ein ausführlicher Zeitstrahl, Hintergründe zu den Verfahren, Erkenntnisse aus Akteneinsichten, Korrespondenz mit Institutionen und Behörden und weitere Belege. Vieles davon ist bisher nicht öffentlich. Was ich wann und in welcher Form zeigen kann und darf, entscheide ich erst nach rechtlicher Prüfung.
Es lohnt sich, wieder vorbeizuschauen ;)
Was ist das Ziel?
Ich möchte eine eigene Initiative aufbauen: mit Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kampagnen für unabhängige Aufarbeitung und besseren Kinderschutz. Langfristig ist mein Ziel, dafür einen gemeinnützigen Verein zu gründen und echte Reform arbeit zu beginnen.
Wann das so weit ist, schreibe ich erst, wenn es feststeht.
Wer kann mitmachen?
Betroffene, Fachkräfte wie Erzieher:innen, Jurist:innen und alle, die nicht wegschauen wollen.
Schreib mir gerne, wie du beitragen möchtest und kannst oder was du brauchst.
Wie kann ich helfen und unterstützen?
Es gibt mehrere Wege, und nicht alle kosten Geld:
– Teile die Petition und den offenen Brief.
– Melde dich, wenn du betroffen bist oder als Fachkraft etwas beitragen kannst.
– Bring dein Wissen ein, zum Beispiel als Jurist:in, Journalist:in, Therapeut:in oder Aktive:r in einem Verband.
– Hilf mit bei der Vorbereitung von Aktionen und einer späteren Vereinsgründung.
Und ja, es werden auch Spenden gebraucht, leider. Für anwaltliche Unterstützung, Öffentlichkeitsarbeit und die Vorbereitung einer Vereinsgründung. Ich bin bisher eine Einzelperson, es gibt noch keinen Verein und kein Spendenkonto. Bitte schreib mir deshalb zuerst an kontakt@kaiuwediel.de, dann klären wir gemeinsam, wie das transparent und sicher geht. Spendenbescheinigungen kann ich derzeit nicht ausstellen. Bitte überweise nichts, bevor wir geschrieben haben.
Ist die Seite parteipolitisch?
Nein. Ich bin parteilos und die Seite ist unabhängig von Institutionen und Parteien. Meine Haltung steht im Abschnitt „Haltung" weiter unten. Mehr Informationen dazu auch zu meiner politischen Vergangenheit und zu meiner ehemaligen Kampagne "Meine Stimme gegen Kindesmisshandling" findest du hier
Was passiert mit meiner Nachricht?
Ich lese sie selbst und gehe sorgfältig damit um. Eine absolute Vertraulichkeit kann ich nicht garantieren. Schick mir bitte zuerst nur eine kurze Nachricht und noch keine Unterlagen und keine Daten von Kindern. Kann ich helfen oder spenden? Am meisten hilft es, wenn du die Petition und den offenen Brief teilst und dich meldest, wenn du etwas beitragen kannst. Spenden nehme ich derzeit nicht an.
Warum so viele Titel unter meinem Namen?
In diesem System wird gehört, wer ein Amt vorweisen kann: Präsident, Koordinator, stellvertretender Vorsitzender, Beisitzer. Als Kind, dem Gewalt angetan wurde, wurde mir nicht zugehört. Als Erwachsener wurde ich erst gelesen, als eine Liste von Funktionen hinter meinem Namen stand. Ich finde das ekelhaft: Ein System, das Menschen erst ernst nimmt, wenn ein Amt hinter ihnen steht, schützt Ämter und nicht Menschen. Darum steht die Liste da, mit Absicht und mit einem Augenzwinkern: Ich kann dieses Spiel auch spielen. Wer ein Amt hat, trägt Verantwortung, und daran erinnere ich. Aber nie sollte ein Mensch ein Amt brauchen, um gehört zu werden! Autorität kommt nicht von „da oben". Sie entsteht dort, wo Menschen einander zuhören und nicht wegsehen.
HINWEIS ZUM OFFENEN BRIEF vom 27.09.2026:
Der Brief gibt meine persönliche Wahrnehmung und Bewertung als Betroffener wieder.
Aussagen zu Tatsachen beruhen auf Nachrichten und Unterlagen, die mir vorliegen. Soweit gegen genannte Personen ermittelt wurde, gilt die Unschuldsvermutung. Wenn du Angaben zu dir für unzutreffend hältst, schreib mir an kontakt@kaiuwediel.de.
Mehr dazu im rechtlichen Hinweis am Ende der Seite.




